



Der renaissancezeitliche Wehrturm vor der Restaurierung mit durchfeuchteter Putzsubstanz und starkem Algenbefall.
Der Wehrturm nach erfolgter Restaurierung. Der Anstrich wurde mit Kalkfarbe ausgeführt.


Stift Herzogenburg Georgitor vor der Restaurierung mit Putzschäden durch aufsteigende Bodenfeuchtigkeit und Versalzung und generell abgewitterten Fassadenflächen.
Stift Herzogenburg Georgitor nach Abschluss der Fassadenrestaurierung. Das barocke Färbelungskonzept, welches im Zuge einer restauratorischen Befundung dokumentiert werden konnte, wurde befundgemäß umgesetzt. Die Steinteile wurden von Günter Mittendorfer instandgesetzt.
Der Kamin wurde im Jahr 1602 im renaissancezeitlichen Stil errichtet. Das Schadensbild vor der Restaurierung war durch Algenbefall, Putzschäden und generell starker Abwitterung geprägt. Nach der Reinigung und einer umfassenden Algenbehandlung sowie Festigungsmaßnahmen wurden die Putzschäden geschlossen und die dreifarbige Fassung nach historischen Vorbild wieder hergestellt.
Beschreibung: Bei der Fassadenbefundung im Jahr 2016 konnte über dem Arkadengang die fast vollständig erhaltene Putzgliederung aus dem 17. Jhdt. dokumentiert werden.
Zustand: Grundsätzlich befand sich die Fassade in gutem Zustand, allerdings wurden die Putzflächen bei den vergangenen Sanierungen mit Wasserglas gefestigt und zweimal mit dispersionshaltiger Silikatfarbe gestrichen, wodurch es zu partiellem Festigkeitsverlust gekommen war. Ebenfalls bei der letzten Sanierung waren bereichsweise Zementputzplomben eingebracht worden.
Einige Steinteile zeigten Risse und Absprengungen, der Schaft einer Säule war infolge zu hoher Druckbelastung vertikal durch den gesamten Querschnitt gesprengt und die Säulenbasis in mehrerer Stücke gebrochen (siehe Foto).
Gesprengte Säule mit zerbrochener Säulenbasis.
Die Säule nach erfolgter Restaurierung.
Die dispersionshaltigen Anstriche der letztvergangenen Sanierungen wurden entfernt und störende Zementputzplomben ausgelöst. Die Ergänzung der Putzfehlstellen erfolgte mit Sumpfkalk und genau abgestimmten Sandmischungen (siehe Foto links).
Krems Fellnerhof, Arkadenhof Ostfassade 1. V. 17. Jhdt.:
Nachdem die dispersionshaltigen Letztanstriche entfernt worden waren, konnte die Fassade nun befundgemäß auf eine Sumpfkalkfärbelung rückgeführt werden.
